Burg Lichtenberg

Auf einer ins Bottwartal abfallenden Bergnase, nahe der Gemeinde Oberstenfeld, steht die Burg Lichtenberg, eine der ältesten und besterhaltenen Stauferburgen nördlich der Alpen.
Als Adelssitz errichtet, fand sie erstmalig 1197 durch Albertus de Lichtenberg Erwähnung. Um 1200 wurde der Burgkern, ein unregelmäßiges Rechteck um das sich ein breiter Zwinger und andere Vorbauten herum legen, erbaut. Die Burg hatte zwei Bergfriede, von denen eine nur noch teilweise erhalten ist. Die Kapelle wurde 1234 errichtet. In dieser wurden bedeutende Wandbilder aus dem 13. Jahrhundert freigelegt.
1357 wurde die Burg an Württemberg verkauft und 1483 durch Graf Eberhard im Bart an den württembergischen Landhofmeister Dietrich Freiherr von und zu Weiler belehnt. Nach starker Beschädigung im zweiten Weltkrieg wurde 1956 mit der Sanierung begonnen. Die Burg befindet sich heute im Privatbesitz des Freiherren von und zu Weiler. Besichtigungen sind an Sonntagen möglich. Das historische Restaurant nebst Burghof wird zu besonderen Anlässen geöffnet.

Eingang zur Burg Lichtenberg